“Glaube an deine Wunder, SIE SIND ECHT”

Wundergeschichte von der lieben C. ♡

 

Hallo ihr lieben, ich möchte euch heute von meinen Wundern und deren Definition für mich erzählen.

Aber erst einmal kurz zu mir. 

Ich habe Juliane über eines meiner kleinen Wunder kennengelernt und sie fragte mich vor ungefähr zwei Monaten, ob ich nicht Lust hätte, über meine Wunder zu sprechen und meine Erfahrungen zu teilen.

Ich bin 29 Jahre alt, komme beruflich aus der Zahnmedizin, genauer gesagt aus der Zahntechnik (ich bin die, die Zähne macht => Kronen, Brücken, Zahnspangen und Prothesen). Ich wohne in meiner Heimatstadt Heidelberg, und bin gerade beruflich, wie privat dabei neue Wege zu gehen, Dinge auszuprobieren und stets die Aufgaben des Lebens mit Dankbarkeit und dem Vertrauen auf das große Ganze, entgegen zu nehmen.

Jetzt zu meiner Geschichte, ob ICH an Wunder glaube oder wie ich diese bereits erlebt habe… 

Ganz am Anfang als Juliane mich fragte, ob ich meine Wunder für sie aufschreiben würde, war mein erster Gedanke: Wow „Wunder“ ist so ein großes Wort… Ein Wunder sehe ich mehr als eine Art von „Übernatürlichkeit“ -> ein Blinder kann wieder sehen oder ein Mensch im Rollstuhl kann wieder laufen oder so ähnlich. Ich habe die meiste Zeit meines Lebens die Leute für diese Art von „leichtsinniger Räucherstäbchen Mentalität“ im Sinne von: wir setzen uns alle auf einen Stein und meditieren uns die Dinge wie wir sie wollen und müssen auch nichts dafür tun, belächelt… Nun ja, mit einem besseren Blick und weniger Vorurteilen durch die Mythen, und natürlich durch meine bedingte Selbsterfahrung, hat sich meine Sichtweise verändert – worüber ich unendlich dankbar bin, sonst wäre ich nicht da, wo ich heute bin.

Als ich mich dann mehr mit diesem Thema auseinandergesetzt habe, meine Erlebnisse mit den Wundern des Lebens aufzuschreiben, bin ich zu dem Entschluss gekommen, euch von meinem ersten Wunder zu erzählen. Letztendlich gibt es bestimmt 100 weitere – es kommt immer auf die Perspektive an, mit der wir die Dinge betrachten.

Ich zum Beispiel, habe rückblickend zum ersten Mal an ein Wunder gedacht, als ich an einem Punkt in meinem Leben war, der mir komplett den Boden unter den Füßen weggerissen hat. Ich habe mich, für mich selbst und meine Leistung geschämt und wusste nicht, ob ich in meinem Beruf – den ich wirklich sehr liebe und mir niemals vorstellen könnte etwas anderes zu tun, komplett versagt habe. Ob ich meinen Kollegen, meinem Chef (dem Zahnklinischen Direktor!), den Klassenkameraden, meinen Freunden und Bekannten – ja, sogar mir selbst, jemals wieder mit einer geraden Haltung und vollem Selbstbewusstsein, in die Augen schauen könnte. Ich bin nämlich vor genau vier Jahren durch die Theorie meiner Meisterprüfung gefallen und musste dies versuchen mit der Mündlichen Prüfung auszugleichen. Wir waren insgesamt zu elft aus meiner Klasse und ich bin als vorletztes drangekommen. Allein die vier Wochen erneutes lernen neben der Arbeit und die Versagensängste, die ich hatte, waren schon die Hölle. Meine Nerven waren dementsprechend am absoluten Tiefpunkt angekommen. In den letzten zwei Minuten, bevor ich in den Prüfungsraum gerufen wurde, ist das Allerschlimmste und gleichzeitig das ALLERBESTE in meinem Leben passiert, was für mich persönlich – mein eigenes klitzekleines Wunder ist 🙂 – ich habe schlagartig, ganz klar und deutlich spüren können, dass mein Bauchgefühl zu mir sagt: “du wirst durch diese Prüfung fallen”… Ich war in dem Moment so geschockt von diesem klaren Gefühl, dass ich noch nie in meinem Leben zuvor gespürt hatte, dass ich am liebsten geschrien hätte.

Im Nachhinein denke ich mir – naja es war „nur“ eine Prüfung, und keine schlimme Krankheit, die diagnostiziert wurde. Aber das war zugegebenermaßen ein langer Weg an „spiritueller“ Persönlichkeitsentwicklung und Aufarbeitung meiner Themen mit Coaching und der Erfahrung mit dem Kartenlegen, den es gebraucht hat, bis ich erkennen konnte, was für ein Wunder es gewesen ist, dass ich durch diese Prüfung gefallen bin. Mein Leben konnte von da an eine neue Richtung einschlagen.

Am gleichen Tag, als ich dachte, dass meine Seele vollkommen zerbrochen ist, ich wahrscheinlich das Land verlassen muss(:D), um niemanden mein „Versagen“ erzählen zu müssen, lag ich im Gästezimmer meiner Mama auf dem Bett und habe so lange in mein Kissen geheult, bis ich eingeschlafen bin. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, ist mir mit einer Klarheit und inneren Sicherheit die Lösung und der erste Schritt in die richtige Richtung, um mein Leben wieder in den Griff zu bekommen, erschienen: Ich kündige meinen Vollzeitjob, und werde mich an einer Vollzeit-Meisterschule (möglichst in meiner Nähe) anmelden, um die letzten drei Prüfungen in Ruhe und mit der Unterstützung, die ICH für mich persönlich brauche, erfolgreich zu beenden. Gesagt. Getan. Ein Jahr später, bekam ich den Meistertitel im Zahntechniker-Handwerk verliehen und bin unfassbar stolz auf mich selbst, auf meinen Weg, den ich gegangen bin, die unglaubliche Unterstützung meiner Familie, die Dinge, die ich lernen durfte, die Menschen, die ich kennen lernte, die Freundschafen, die entstanden sind, die schwierigen Tage – die ich heute „Charakter-Bildungs-Tage“ nenne um nicht ausfällig zu werden;) – und natürlich nicht zu vergessen, die Kompromisse, die ich eingegangen bin, um über mich selbst hinauszuwachsen und mir die Chance auf mein Wunder zu ermöglichen.

Ob ich Angst hatte zu scheitern -JA.

Ob ich auf diesem Weg unfassbar gewachsen bin-JA.

Ob ich Selbstzweifel hatte-JA.

Ob ich mich abgewertet habe-JA.

Ob ich zu stark auf die Meinung anderer wert gelegt habe-JA.

Ob ich mehr über mich selbst erfahren habe-JA.

Ob es sich lohnt auf sein Bauchgefühl zu hören-JA immer.

Ob ich glaube, dass für jeden Menschen Wunder möglich sind-JA definitiv.

All das ist nur eine Kurzversion der Geschichte auf dem Weg, mein erstes realisiertes Wunder überhaupt bewusst wahrnehmen zu können, auf dem ich die liebe Juliane kennengelernt habe. Am Ende des Tages sind Wunder für jeden Menschen sehr individuell und müssen weder diskutiert noch klein geredet oder bewertet werden. Jeder geht seinen Seelenweg selbst und bekommt die Aufgaben so lange in seinem Leben gestellt, bis sie gelernt wurde.

 

Glaube an deine Wunder, SIE SIND ECHT.

 

Alles Liebe für dich 🙂

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